Amazon PPC – So bekommt Ihr Produkt gezielt Sichtbarkeit
01
Oktober, 2018
Amazon PPC-Kampagnen Sponsored Products Für Einsteiger
Arvid Zöllner

Arvid Zöllner

Marketplace Spezialist

Arvid hilft Ihnen dabei, Ihr Amazon-Vorhaben zu koordinieren. Dabei steht im Fokus, Ihre Produkte auf die besten Positionen zu katapultieren und Ihre Kunden bestmöglich zufrieden zu stellen. Als studierter E-Commerce-Experte arbeitete er bereits für Größen wie OTTO, About You und Daimler.

Über 200 Millionen Artikel* bietet die E-Commerce-Plattform Amazon mittlerweile zum Verkauf an. In dieser Flut an Waren gefunden zu werden, ist nicht so einfach.

Heutzutage reicht es nicht mehr aus, seine Produkte nur mit schönen Bildern oder Videos zu versehen. Denn was nützt das beste Produkt und die schönste Darstellung, wenn man vom potenziellen Käufer nicht gesehen wird? Genau für dieses Szenario gibt es als eine vielversprechende Möglichkeit die Amazon PPC-, also Amazon Pay Per Click, Kampagnen (z.B. gesteuert über die Amazon Advertising Platform AAP).
So können Sie Ihr Produkt gezielt für ausgewählte Suchwörter (Keywords) auf die Suchergebnisliste (der SERP) eines Kunden ausstrahlen – mit besseren Positionen als die Konkurrenz. Auf Basis Ihrer Zielgruppen- und Keywordanalyse steuern Sie Ihre Amazon PPC Kampagne so gezielt und  umsatzstärkend wie nur möglich.

Was genau ist der Amazon-PPC und warum ist dieser Teil des AAP so wichtig?

Wie der Name schon sagt ist „Pay Per Click“ (Amazon PPC) ein Kampagnenprogramm von der Amazon Advertising Platform (AAP), das nicht per View (also pro angezeigtem Inhalt), sondern per Click bezahlt wird. Kosten fallen nur dann an, wenn der Amazon-Kunde tatsächlich – meist bereits mit einem eindeutigen Kaufwunsch – auf Ihr Produkt klickt. Was diese „Amazon Sponsored Products“ von herkömmlichen Online-Anzeigen abhebt: Ihr Artikel wird direkt im Suchergebnis des entsprechenden Keywords aufgelistet, aber (mit entsprechend hoch gewähltem Gebot) höher im Ergebnis-Ranking als ohne Sponsoring, bzw. überhaupt unter diesem Keyword. Und wie jeder, der jemals etwas auf Amazon verkauft hat, weiß: Ranking ist Sichtbarkeit und Sichtbarkeit ist alles.

*Quelle: statista.de

Wo sind die PPC-Anzeigen platziert?

Die PPC-Anzeigen können verschiedene Formate wie z.B. Sponsored Products oder Headline Search Ads sein. Nur die gekauften Positionen können in den Top Sichtbarkeitsbereich kommen.

„Und wie jeder, der jemals etwas auf Amazon verkauft hat, weiß: Ranking ist Sichtbarkeit und Sichtbarkeit ist alles.“

”Automatische Kampagnen” und “Manuelle Kampagnen”

Was Ihnen PPC-Kampagnen bringen, ist einfach erklärt: Neben der verbesserten Awareness Ihrer Marke und Produkte, können Sie Ihre Reichweite und somit den Umsatz steigern. Keine bösen Überraschungen: Wie viel Sie für „Amazon Sponsored Products“ ausgeben wollen, bestimmen Sie selbst. Wie individuell Sie Ihre Werbung gestalten, liegt ebenfalls ganz in Ihrem Ermessen. Neben automatisch generierten Keywords von Amazon haben Sie die Möglichkeit, Ihre Keywords manuell festzulegen und so größeren Einfluss zu nehmen.
Eine Kampagne beinhaltet Anzeigegruppen, eine Anzeigegruppe beinhaltet Produkte und die entsprechenden Keywords. Die vorherige Grafik veranschaulicht dieses noch einmal.

Unsere 3 Top-Tipps

1. Das perfekte Keyword: Ihre Kampagne steht und fällt mit dem richtigen bzw. falschen Keyword. Das automatische PPC-Tool kann dafür genutzt werden, neue oder relevantere Keywords für Ihr Produkt zu finden. Nutzen Sie zuerst automatische Kampagnen, um Ihre manuellen Kampagnen später anreichern zu können. Via Keyword-Eingabe können auch ASINS (Amazon Standard Identification Numbers) der Konkurrenz als Keyword aufgenommen werden. So wird Ihre Ware prominent gelistet, jedes Mal, wenn jemand nach dem Konkurrenzprodukt sucht.2. Die optimale Produktauswahl: Tracking ist das A & O Ihrer Kampagne. Ihre Click- und Conversion-Rates sprechen Bände. Schwache Performer sollten generell Platz für umsatzstarke Produkte machen. Außer es ist Ihr Kampagnen-Ziel, wenig gefragte Produkte zu pushen und quasi einen Abverkauf zu starten. Hierfür muss die richtige Produkt- und Absatzstrategie gewählt werden.3. Das beste Gebot: Da es sich bei PPC um ein Bieterverfahren handelt, muss Ihr Gebot höher sein als das der anderen Bieter, um bei den bezahlten Anzeigen ganz nach oben zu wandern. Geben Sie einen Wert an, der über dem von Amazon vorgeschlagenen Wert liegt. Auch spielt beim Ranking die Relevanz Ihres Produkts in Verbindung zum Keyword eine große Rolle. Aber Achtung: Stellen Sie Ihr Gebot zu hoch ein, ist die Marge ggf. deutlich geringer oder gar komplett aufgebraucht. Hier gilt es, den Trade-Off zwischen hoher Platzierung und Wirtschaftlichkeit der Gebotshöhe zu bewältigen.